Pressemitteilung vom 11.09.2017

 

 

 

 

AfD Kreisverband Diepholz: Stellungnahme zu ‚Ist AfD-Vorsitzender ein „Reichsbürger“?‘, Weser Kurier 06.09.2017 und „Neuer Beweis für Iloffs Draht zur rechten Szene“, Kreiszeitung vom 08.09.2017

Beide Artikel beziehen sich fast ausschließlich auf „Informationen“ des Journalisten-Duos Röpke und Speit. Diese sehen wir aufgrund ihrer Verstrickung in linke bis linksextreme Kreise nicht als geeignete Informationsquelle an. Beiträge der beiden fanden sich oft auch im inzwischen verbotenen Portal Linksunten.Indymedia. Da dies keine neutralen Berichterstatter sind sondern regelmäßige Betreiber von Kampagnen, gestehen wir ihnen auch keine Deutungshoheit zu.

Wir sind sehr verwundert, wenn die Ausführungen dieser Personen als seriöse Quelle und ohne Hinweis auf den alles andere als neutralen Hintergrund wiedergegeben werden. Die Junge Freiheit wies bereits am 07.05.2014 zurecht darauf hin:

Daß Röpke selbst über beste Kontakte zur linksextremen Szene verfügt, scheint dabei niemanden zu stören. Weder ihre Mitgliedschaft in der DKP-Vorfeldorganisation VVN-BdA noch ihre zahlreichen Artikel für linksradikale Szenepublikationen schaden ihrem Ruf als „führende Rechtsextremismusexpertin“.

Wir lehnen den für Röpke und Speit typischen Hysterie- und Denunziationsmodus ab. Wir werden selbstverständlich alle Sachverhalte ohne Vorverurteilung prüfen.

Der Kreisvorsitzende der AfD Diepholz, Andreas Iloff, bezieht wie folgt Stellung:

  1. Als altgedienter Einsatzsoldat habe ich meinen Eid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geleistet und fühle mich dem heute noch verbunden. Die Verfassung dieses Landes zu wahren, war auch bei meiner Entscheidung zum Eintritt in die AfD ein Hauptgrund. Dafür stehe ich.
  2. Vor meinem Eintritt in die Alternative für Deutschland war ich in keiner anderen Partei Mitglied. Ich war und bin in keiner Sekte, keinem Orden oder in irgendeiner anderen genannten eingetragenen Organisation.
  3. Ich habe mich als Freigeist nie instrumentalisieren lassen, bin immer meinen eigenen Weg gegangen und wehre mich jetzt dagegen, von Linksradikalen und Linksextremen katalogisiert oder in eine Schublade gesteckt zu werden.
  4. Die unterschwellige Behauptung, daß ich als Person vom Verfassungsschutz beobachtet werde, kann ich nicht bestätigen. Eine von mir durchgeführte Eilanfrage zu Presseauskünften zu meiner Person beim Landesamt für Verfassungsschutz ergab die Auskunft in schriftlicher Form „dass personenbezogene Daten aus Datenschutzgründen gem §32 Abs. 4 NverfSchG nicht mitgeteilt werden können.“

Anderslautende Behauptungen sind deshalb nicht zulässig.

Der Vorstand der AfD Kreisverband Diepholz erklärt grundsätzlich:

Wir Mitglieder des Kreisverbandes Diepholz der Alternative für Deutschland arbeiten auf der Basis der Programme und Beschlüsse unserer Partei, insbesondere unseres Grundsatzprogramms sowie der Unvereinbarkeitsliste für die AfD-Mitgliedschaft. Dementsprechend sehen wir uns als Liberale und Konservative. Unsere Bezugspunkte sind die Bundesrepublik Deutschland und das Grundgesetz. Wir haben keine gemeinsamen Ziele mit Reichsbürgern oder dem sich selbst „nationaler Widerstand“ nennenden Bodensatz völkischer Nationalisten mit inhaltlichen Traditionslinien zur finstersten Epoche unserer Geschichte. Wir lehnen gemeinsame oder überschneidende politische Betätigungen mit diesen Personenkreisen und deren Organisationen aus tiefster Überzeugung ab.

Es kann nur ein Ergebnis geben: Wir garantieren die Durchsetzung der hier beschriebenen Grundlagen unserer Partei. Nur diese machen uns zur wirklichen Alternative!

Harald Wiese, Pressesprecher

 

–> Hier die Version des Weser Kuriers: AfD-Vorsitzender wehrt sich gegen „Reichsbürger“-Vorwurf

–> Hier die Version der Kreiszeitung: Der AfD-Kreisverband Diepholz kritisiert Umgang mit Andreas Iloff